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Predigt am 13. November 2016: Im klapprigen Omnibus unterwegs zum Ziel (Römer 8, 18-23)

Liebe Gemeinde,
manchmal kommt mir unsere Welt vor wie ein alter klappriger Omnibus, bei dem man sich mit bangem Herzen fragt, ob die alte Kiste denn nochmal durch den TÜV kommt.
Denn da ist ja einiges im Argen! Es fängt ja schon bei der Steuerung an: Wie soll man das Gefährt denn noch lenken, wenn immer öfter seltsame Gestalten in den Regierungen auf diesem Planeten die Führungsrolle übernehmen?
Wenn ich den Motor denke: Das Abgasmanagement funktioniert schon länger nicht mehr … und der Verbrauch – was wir an Rohstoffen verpulvern …. ob wir da überhaupt noch mal die Möglichkeit haben, das Verbrauchte aufzutanken?
Vom Innenraum ganz zu schweigen: Ein einziges Durcheinander! Jeder hätte gerne einen schönen Platz, aber die besten sind schon längst belegt und werden immer aufwendiger herausgeputzt, unterwegs wird Prosecco geschlürft. Gleichzeitig hocken andere mit den einzigen Klamotten, die sie besitzen auf dem feuchten dreckigen Boden.

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Früchte-Predigt an Erntedank: Wenn die Gaben am Altar erzählen - 2. Oktober 2016

Liebe Gemeinde, liebe Präparanden und Konfirmanden,
das Schöne am Erntedankfest ist, dass ich da als Pfarrer beim Predigen nicht alleine hier vorne bin. Denn ich bin umgeben von vielen Kollegen – die auch von der Güte und Liebe Gottes erzählen! Ja, die Äpfel, Birnen und Sonnenblumen – sie alle sind ja Teil unserer Schöpfung, die von Gottes Fürsorge für uns berichten. Jede einzelne Erntedankgabe hat da etwas anderes zu erzählen.
Da wäre es eigentlich einmal spannend, genau hinzuhören, was die zu sagen haben. Ich gebe zu, dass wir als Pfarrer das viel zu selten tun, weil wir ja selbst so gerne reden … also habe ich mich gestern mal mit den Erntedankgaben zusammengesetzt und wir kamen ins Gespräch – und davon will ich heute morgen erzählen:

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Kirchweihgottesdienst in Wilhelmsdorf: 21. August 2016

Am Sonntag um 9.00 feiern wir in unserer Wilhelmsdorfer Hugenottenkirche die diesjährige Kirchweih. Unser Thema: "Taufe - das Tattoo für die Ewigkeit". Holen auch SIE sich Ihr Tattoo am Kircheneingang und erfahren Sie wie das ist, wenn einer mit dem Namens-Tattoo seiner Verflossenen herumlaufen muss. Die Ortsburschen- und Madli, der Posaunenchor und Ihr Pfarrer freuen sich auf Ihren Besuch.

Spielszenen zur Kirche im Grünen am 26. Juni 2016

 

Zueuro16d unserem Gottesdienst im Grünen (auf einem Fußballplatz) greifen zwei Spielszenen unterschiedliche Themen auf: Zum Ersten die Frage, wie wir unsere Kirchen-Mannschaft aufstelln. Zum Zweiten die Hoffnung, die wir als Christen gerade auch in schwierigen Situationen nicht nicht aufgeben wollen.

Szene 1: Jeder wird gebraucht - und auf der Ersatzbank ist auch noch Platz
Alle treffen sich, wollen mit den Spielen anfangen.

Trainer: So … schön, dass ihr jetzt auch endlich da seid. Die anderen haben sich schon warmgemacht. Du, Lena gehst wieder ins Tor, dich Angie  brauche ich heute beim Trainigsspiel als Schiedsrichterin.

Lena:  Das kannste vergessen!

Trainer: Wieso? Spinnst du?

Lena: Hallo, schau dir meinen Finger an: Nagelbettentzündung. Da kann ich im Tor keinen Ball halten. Mit einer Hand geht da ja auch nicht gerade besonders…

Trainer: Na klasse, aber wir brauchen jemandem im Tor!
Lena: Nimm halt die Christina! Der ist eh auf dem Feld immer recht langsam. Sie  müsste auch im Tor ganz gut stehen.

Trainer: Ok … dann kannst DU ja heim gehen, mit dem Finger bist du ja echt nicht zu gebrauchen. (schreit in Richtung Platz) Christina, du musst ins Tor … die Lena  hats mit den Fingern!

Lena: Äh …..naja, wenn du meinst, dann geh ich halt wieder heim … (geht langsam etwas geknickt davon)

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Ansprache zur Einführung des grünen Paraments in Wilhelmsdorf

19. Juni 2016

 Die wachsende Saat      (Seidel)

Und Jesus  sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft  und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst - er weiß nicht wie.  Denn von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre.  Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.(Mk 4, 26-29)
An dieses kurze Gleichnis hat mich das Motiv unseres Paraments spontan erinnert. Das Weizenkorn, das einfach wächst. Ganz von alleine geht es auf, durchbricht die Erdschicht über dem Samenkorn und entwickelt sich weiter, vom zarten Spross bis hin zum langen Halm mit beeindruckender Ähre, die sich im Sommerwind biegt. In Streifen – grün rot gelb braun -  zieht sich das Motiv nach oben, ein bisschen erinnert es mich an die Rillen im Getreidehalm, in den Farben erkenne ich das satte Grün der frisch aufgehenden Saat und das Goldgelb des reifen Ackers.

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Predigt am 6. Dezember 2015: Zur Vorstellung der neuen violetten Paramente in Wilhelmsdorf

paramentwhdv0A: Einführung zum Motiv: Der Dorn auf violettem Grund

Liebe Gemeinde,
unsere Kirchenvorsteher haben sich schon länger mit dem Gedanken getragen, die Paramente, die seit vielen Jahrzehnten Altar und Kanzel schmücken, durch neue Exemplare zu ersetzen. Denn einigen von ihnen hat der Zahn der Zeit schon mächtig zugesetzt.

Und nun haben wir den Schritt zu etwas Neuem gewagt - und hier sehen Sie, das Ergebnis: Unser neues violettes Parament.
Violett, die Farbe der Besinnung, der Verwandlung. Sie ist in der Kirche die Farbe der Passionszeit, des Buß- und Bettags und der Adventszeit. Also eine verhaltene, stille Farbe, und zugleich ist sie intensiv und kraftvoll.

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Predigt am 13. September: Wie eine zerbrochene Muschel

Liebe Gemeinde,
ich habe Ihnen etwas aus dem Urlaub mitgebracht. Das macht man ja so, dass man den Lieben daheim etwas mitbringt. Es sind Muscheln aus dem Mittelmeer, jede und jeder von Ihnen hat nun eine davon in der Hand.  Schön! Gell?
Oder sind Sie vielleicht etwas skeptisch? Weil da etwas nicht stimmt? Haben Sie auch so eine kaputte Muschel erwischt? Wo was fehlt, wo etwas abgebrochen ist? Das ist ja blöd! Also ... mit einer schönen Muschel ohne Macke könnte man ja etwas anfangen, da hätte jeder von uns eine Idee. Aber so kaputt, zerbrochen ... da fällt einem so schnell nichts ein.

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Predigt zur Jubelkonfirmation 2015

Jeremia 17, 7-8
Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.
Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte

Der Lebensweg des Olivenbaumes

Liebe Jubilare, hier vorne steht ein Olivenbaum. Genauer gesagt ein Olivenbäumchen, ein kleiner ganz junger Baum, der noch viele Jahre vor sich hat, bis aus ihm ein vernünftiger Olivenbaum geworden ist. Der Olivenbaum ist eine typische Pflanze für den Mittelmeerraum. Auch in Israel stehen sie, und stehen da seit Jahrtausenden; haben die Menschen dort und ihre Kultur geprägt. Wenn Jesus oder ein biblischer Prophet vom Baum spricht, dann hatte er meist den Olivenbaum als Anschauungsobjekt in Sichtweite.

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Predigt zum 21. Juni 2015: Geist und Natur (Galater 5)

In Galater 5 spricht Paulus davon, dass in uns der Geist Gottes und die Bestrebungen der menschlichen Natur immer wieder im Widerstreit liegen.  So versucht diese Predigt die “Früchte des Geistes” und die der menschlichen Natur ohne Schwarzweißmalerei zu beleuchten.

Predigttext:
Lasst den Geist Gottes euer Verhalten bestimmen, dann werdet ihr nicht mehr den Begierden eurer eigenen Natur nachgeben. Denn die menschliche Natur richtet sich mit ihrem Begehren gegen den Geist Gottes, und der Geist Gottes richtet sich mit seinem Begehren gegen die menschliche Natur. Die beiden liegen im Streit miteinander, und jede Seite will verhindern, dass ihr das tut, wozu die andere Seite euch drängt. (…)
Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. (…)

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Predigt am 19. April 2015: Wir brauchen Hirten (Hesekiel 34)

Mit hirte_schornweisachb“Hirten”, die ihren Job verraten haben, rechnet Hesekiel 32 ab. Ich denke zunächst an gierige Manager und korrupte Politiker. Aber ich komme als Christ nicht darum herum, selbst Hirte zu sein und für Andere Verantwortung zu übernehmen. Wie sieht es da aus, wenn ich an meine Grenzen komme?

Predigttext:

1 Des HERRN Wort geschah zu mir:
2 Du Menschenkind, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?

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Tuesday the 17th. Joomla Templates 2.5 Ihr evangelisch-lutherisches Pfarramt Wilhelmsdorf
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